Der Kreis Ahaus-Coesfeld beteiligt sich am Pilotprojekt „U18-Spielerinnen bei den B-Juniorinnen“
Der FLVW-Kreis Ahaus-Coesfeld wird in der Saison 2026/27 am Pilotprojekt „U18-Spielerinnen bei den B-Juniorinnen“ teilnehmen. Der entsprechende Beschluss wurde durch den Kreis-Jugend-Ausschuss gefasst. Die Durchführungsbestimmungen wurden inzwischen durch den Verbands-Jugend-Ausschuss veröffentlicht.
Ziel des Pilotprojektes ist es, den Mädchenfußball nachhaltig zu stärken und insbesondere den Übergang von der Jugend in den Seniorenbereich besser zu gestalten. Viele Vereine stehen vor der Herausforderung, Spielerinnen nach der B-Juniorinnenzeit direkt in den Frauenbereich integrieren zu müssen. Nicht jede Spielerin ist zu diesem Zeitpunkt bereits sportlich, körperlich oder persönlich bereit für diesen Schritt. Genau hier setzt das Pilotprojekt an.
Durch die Möglichkeit, künftig ausgewählte U18-Spielerinnen weiterhin bei den B-Juniorinnen einzusetzen, soll zusätzliche Entwicklungszeit geschaffen werden. Gleichzeitig soll der Spielbetrieb im Bereich der B-Juniorinnen stabilisiert und Vereinen mehr Flexibilität bei der Mannschaftsplanung ermöglicht werden.
Im Zusammenhang mit dem Pilotprojekt hatte der Kreis Ahaus-Coesfeld ein Meinungsbild unter den Vereinen eingeholt. Dabei zeigte sich insgesamt eine positive Grundtendenz gegenüber dem Vorhaben.
Neben dem Kreis Ahaus-Coesfeld nehmen auch die Kreise Steinfurt, Tecklenburg und Recklinghausen am Pilotprojekt teil. Damit steht auch einer kreisübergreifenden Kooperation der vier FLVW-Kreise im Spielbetrieb nichts im Wege.
Die Information über die Teilnahme am Pilotprojekt sowie die entsprechenden Durchführungsbestimmungen wurden zusätzlich durch die Koordinatorin Mädchenfußball, Christel Behmenburg, über das DFB-Postfach an die Vereine im Kreis versendet.
Das Pilotprojekt wird zunächst in der kommenden Spielzeit durchgeführt und anschließend evaluiert.
Mit dem Projekt möchten Verband und Kreise gemeinsam neue Wege gehen, um den Mädchenfußball zukunftsfähig weiterzuentwickeln und den Vereinen zusätzliche Möglichkeiten im Spielbetrieb zu eröffnen.
