Der FLVW-Kreis Ahaus-Coesfeld geht einen weiteren Schritt in der gezielten Förderung seiner Schiedsrichter. Künftig sollen nach Möglichkeit und Verfügbarkeit ein bis zwei Begegnungen pro Monat in den Herren-Kreisligen A mit einem vollständigen Schiedsrichtergespann, bestehend aus einem Hauptschiedsrichter und zwei Assistenten, besetzt werden.
Im Mittelpunkt der Maßnahme steht die gezielte Vorbereitung von Schiedsrichtern auf ihre zukünftigen Einsätze als Assistenten an der Seitenlinie in der Landesliga und Westfalenliga. Durch die praktischen Einsätze in der Herren-Kreisliga A erhalten die Unparteiischen die Möglichkeit, wertvolle Erfahrungen zu sammeln und sich unter realen Spielbedingungen mit den Anforderungen höherer Spielklassen vertraut zu machen.
Die vorgesehenen Schiedsrichter-Assistenten haben bereits im Rahmen eines speziellen Assistentenlehrgangs wichtige theoretische Grundlagen vermittelt bekommen. Die nun geplanten Einsätze sollen dazu dienen, das erlernte Wissen in der Praxis anzuwenden, weiter zu vertiefen und zusätzliche Sicherheit an der Seitenlinie zu gewinnen.
„Uns ist wichtig, dass unsere Schiedsrichter nicht unvorbereitet in ihre ersten Einsätze als Assistenten in der Landesliga oder Westfalenliga gehen. Mit den zusätzlichen Gespanneinsätzen in der Herren-Kreisliga A schaffen wir eine gute Möglichkeit, praktische Erfahrungen zu sammeln und Sicherheit für die zukünftigen Aufgaben zu gewinnen“,
erklärt Tarik Pathe, Vorsitzender des Kreisschiedsrichterausschusses Ahaus-Coesfeld.
Keine zusätzlichen Kosten für die Vereine
Ein wichtiger Bestandteil der Maßnahme ist die Finanzierung. Die Kosten für die beiden Schiedsrichter-Assistenten werden vollständig aus der Kreiskasse übernommen. Für die beteiligten Vereine entstehen somit keine zusätzlichen finanziellen Belastungen. Sie tragen weiterhin lediglich die regulären Kosten für den Hauptschiedsrichter, die auch ohne den Einsatz eines vollständigen Gespanns angefallen wären.
Die Auswahl der Begegnungen und die Ansetzung der Assistenten übernimmt der Kreisschiedsrichterausschuss. Dabei werden insbesondere die Verfügbarkeit der Schiedsrichter und die jeweiligen Förderbedarfe berücksichtigt.
Mit diesem Konzept möchte der FLVW-Kreis Ahaus-Coesfeld die Ausbildung seiner Unparteiischen weiter verbessern und eine wichtige Grundlage für erfolgreiche Einsätze in den überkreislichen Spielklassen schaffen.
„Wir investieren damit ganz bewusst in die Zukunft unserer Schiedsrichter. Davon profitieren langfristig nicht nur die Unparteiischen selbst, sondern auch der Fußball in unserem Kreis“, freut sich der Vorsitzende des Kreisschiedsrichterausschusses Tarik Pathe abschließend.
