Durch die Kooperation mit dem FLVW-Kreis Recklinghausen gesellten sich in der abgelaufenen Saison 2025/26 TSV Raesfeld, RSV Borken und Concordia Flaesheim 2 zur Frauen-A-Liga, die damit auf 16 Mannschaften anwuchs. Eine derartige Staffelstärke gab es hier zuletzt in der Saison 2008/9. Damals spielten allerdings nur 6 „echte Ahäuserinnen“ zusammen mit 9 Teams aus nördlichen Nachbarkreisen. In der B-Liga gingen mit FC Marbeck 2 diesmal 10 weitere Frauen-Teams an den Start.
Es wurden gut 30% weniger Spiele verlegt. Das führe ich im Wesentlichen auf den einheitlichen Rahmenterminkalender für Männer und Frauen in unserem Kreis zurück, den wir in der vergangenen Saison zum ersten Mal beschlossen hatten. Dadurch konnten die Sportanlagen wesentlich dichter belegt werden, und es kam zu weniger Überschneidungen.
Rückblick auf die A-Liga
In diesem Spieljahr brauchten die vier besten Teams der A-Liga gerade einmal fünf Spieltage, um die Tabellenspitze zu erreichen und zu halten. Spannend war es dagegen vor allem im großen Mittelfeld. Hier lieferte sich TSV Raesfeld zusammen mit den beiden Aufsteigern SuS Hochmoor und SG Ahle/Graes/Wessum 3 mit den etablierten Vereinen aus Gronau, Billerbeck, Ammeloe und Ottenstein spannende und andauernde Duelle im Ringen um die Plätze.
Die Kooperation mit dem FLVW-Kreis Recklinghausen bescherte uns einen zweiten direkten Aufsteiger zur Bezirksliga. Eintracht Coesfeld freute sich über den Aufstieg ebenso wie das Meisterinnen-Team der TSG Dülmen. Und auch SV Gescher auf dem dritten Platz erreichte kampflos die langersehnte Liga, weil für das Aufstiegs-Relegationsspiel keine Mannschaft aus der Kooperation Ostwestfalen gemeldet wurde.
Zu verzeichnen sind allerdings auch die Abstiege von TuS Wüllen und vom SC Reken sowie dem langjährigen Bezirksligisten Fortuna Seppenrade aus den Bezirksligen 6 und 5.
Saisonbilanz B-Liga
In der B-Liga zeichnete sich ein ähnliches Bild ab. FC Oeding und ASC Schöppingen fochten ihr Sträußchen untereinander aus. Im Mittelfeld sorgten dagegen die Erstteams aus Buldern, Ellewick und Merfeld mit den Zweitteams aus Coesfeld und Osterwick/Darfeld durch wechselnde Siege untereinander für Spannung.
Eine Besonderheit bildete das neugeformte Team SG Heek/Oldenburg 2. Hier traten in einzelnen Spielen bis zu einem Drittel Frauen über 35 Jahren auf und hielten mit ihren jüngeren Mit- und Gegenspielerinnen absolut mit. Das zeigt wie gut es sich im Frauenfußball auch in dieser Altersklasse noch kicken lasst.
Nach den Meisterehrungen wurde am vergangenem Sonntag auch die erste Runde im Frauen-Kreispokal 2026/27 mit folgenden Begegnungen ausgelost:
- SF Ammeloe – DJK Coesfeld
- TSG Dülmen - Freilos
- SC Ahle – SG Holtwick/Legden
- Vorwärts Epe – GW Nottuln
- Fortuna Seppenrade – SuS Hochmoor
- SG Alstätte/Graes - SpVgg Vreden
- FC Ottenstein - SV Gescher
- SG Osterwick/Darfeld II - Freilos
- GW Hausdülmen - Freilos
- SG Heek/Oldenburg – Turo Darfeld
- Fortuna Gronau - VfL Billerbeck
- TuS Wüllen - Freilos
- ASV Ellewick - Union Wessum
- SF Merfeld - Freilos
- ASC Schöppingen – FC Oeding
- RW Nienborg - Freilos
[Brigitte Komshöft]
