

Dem FLVW Kreis Ahaus-Coesfeld gehören insgesamt 66 Vereine mit über 53 .000 Mitgliedern an. Der Kreis ist in erster Linie für die Organisation des Fußball-Spielbetriebes in den Bereichen Jugend, Frauen und Herren, aber auch für die Leichtathletik mit ihren Veranstaltungen zuständig. Neben diesem eigentlichen Kerngeschäft obliegen ihm noch eine Vielzahl weiterer Aufgaben, die von seinen Sportgremien organisiert und wahrgenommen werden. Die Führungskräfte des Kreisvorstandes und seiner Ausschüsse werden nach der Satzung des FLVW alle 3 Jahre neu gewählt. Darum hat der Kreis nach 2022 wiederum die Delegierten seiner Vereine zum am Montag, den 07.04.2025 ab 19:00 Uhr im Landhotel HermannHöhe stattfindenden Kreistag nach Legden eingeladen.
Neben den für einen Kreistag üblichen Tagesordnungspunkte wie z.B. die Grußworte, Rechenschaftsberichte, Ehrungen und Verabschiedungen dürfte nach Abschluss dieser Legislaturperiode die anstehende Klärung von Personalfragen im Mittelpunkt stehen.
Wie in Vereinen auch ist es nicht überraschend, dass verschiedene Positionen im FLVW-Kreis neu besetzt werden. So wird es die bereits bekannten Veränderungen und Wechsel im Kreisvorstand geben. Neben dem Kreisvorsitzenden Willy Westphal (GW Nottuln) werden auch der Vorsitzende des Kreisschiedsschiedsrichterausschusses Paulo Goncalves (Eintracht Stadtlohn) nach langen Jahren der ehrenamtlichen Tätigkeit den Staffelstab an ihre Nachfolger übergeben. Die Sportgremien des Kreises haben die letzten Jahre intensiv genutzt, potenzielle Kandidaten einzuarbeiten und aufzubauen, um den Delegierten der Vereine geeignete Vorschläge für eine Wahl machen zu können. So wird Ingo Röschenkemper (Westfalia Osterwick), der bereits viele Jahre in der Vertretungsfunktion des Kreisvorsitzenden Erfahrungen in der Vorstandsarbeit sammeln konnte, als Nachfolger vorgeschlagen; und auch Tarik Gündogdu von Adler Buldern ist den Vereinen aufgrund seiner Schiedsrichtertätigkeit und Öffentlichkeitsarbeit kein Unbekannter. Er wird als Nachfolger des Vorsitzenden des Kreisschiedsrichterausschusses gehandelt.
“Aber das letzte Wort haben selbstverständlich die Delegierten unserer Vereine am kommenden Montag, wenn die Neuwahlen anstehen”, ist vom scheidenden Kreisvorsitzenden zu hören.
Nicht ohne Stolz verkünden die Kreismitarbeiter allerdings auch, dass nach einer langen Suche mit viel Aufwand nunmehr auch ein Kandidat für die Position des Kreiskassiers präsentiert werden kann. Tim Wesbuer vom FC Epe wird die die entstandene Lücke füllen können.
Im Kreis geht man also optimistisch in den bevorstehenden Kreistag und hofft, dass mit Zustimmung der Delegierten, diesmal allerdings aufgrund der Satzungsänderung für vier Jahre, eine gute Mannschaft für die herausfordernden Aufgaben der nächsten Legislaturperiode gefunden wird. Daran gibt es im Kreis allerdings auch kaum Zweifel.
[Willy Westphal]